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  • Christa
    Schreiner

    Percussion, Flöte, Stimme

    Ein charmantes Energiebündel, dem die Zuschauerherzen zufliegen, hinter einer kleinen Trommel – das ist Christa Schreiner. Mittlerweile könnte sie mit ihrem Percussions-Instrumentarium ein ganzes Orff-Orchester ausstatten. Neben der Snare, besagter kleiner Trommel, finden noch Becken, Tamburin und Schellenring sowie Instrumente mit dem klingenden Namen wie Kabassa, Vibra Slap, Maracas und Shaker Platz. Christa liebt alles, was raschelt, scheppert und wo man draufhauen kann. Sie ist nun mal eine Frau für alle Felle. Kann aber auch sein, dass sie auf alles pfeift. Dabei tun ihr die irischen Tin whistles gute Dienste.
    Ob Christa im wahren Leben ebenso ein Faible für die skurrilen Typen hat, die sie hinreißend-komisch besingt, und Schokolade wirklich lieber will als einen Mann, gilt es noch zu herauszufinden.
    Und welches im Nacken aufgetragene Parfum ihren Kollegen Martin genauso wie den Sänger der Berliner Hardrock-Band Rammstein, zu einem „Du riechst so gut!“ hinreißen lässt, auch...

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  • Robert
    Persché

    Gitarre, Klavier, Stimme

    Auf der Bühne im Mittelpunkt stehend, flankiert von Christa Schreiner und Martin Plass, sozusagen im Spannungsfeld zwischen Highspeed und Phlegma -   das ist Robert Persché. Eine Frage beschäftigt ihn am meisten: Wie kriege ich die beiden auf ein Tempo hin? Gern sucht er den direkten Kontakt zum Publikum - vor allem zum weiblichen. Improvisation ist meine Stärke, behauptet er. Unberechenbarkeit nennen es die zwei Kollegen, deren Adrenalin er mit unerwarteten Aktionen in die Höhe treibt. Der Primus inter pares hingegen verteidigt dies als außergewöhnliches pädagogisches Konzept, um die Konzentration seiner Spielgefährten zu fördern.
    Ob er als Sänger nun die Inkarnation von Gilbert Becaud sein will oder die von Louis Armstrong – darüber streiten noch die beiden Seelen in seiner Brust.
    Ob er lieber Klavier oder Gitarre spielt, auch. Dass er ein Lebenskünstler und Romantiker und obendrein ein unverbesserlicher Optimist ist, steht aber auf jeden Fall fest.

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  • Martin
    Plass

    Kontrabass, Stimme

    Ein Phlegmatiker, der gern zumindest am Bass Kontra gibt, und stimmlich zwischen Caruso und Tom Waits anzusiedeln ist – das ist Martin Plass, die Fleisch gewordene Stressvermeidung. Auch wenn auf der Bühne 100-prozentige Anwesenheitspflicht gilt, ist er meist 30 Prozent körperlich und 30 Prozent geistig absent, wobei er dabei garantiert von etwas Essbarem träumt. („Nur bitte ja kein Käse!“ O-Ton Plass) Die verbleibenden 40 Prozent sind aber der absolute Hammer, schwärmen Szene-Insider
    Als bekennender und praktizierender Zuspät-Kommer eröffnet er jede Probe atemlos mit dem Satz „Sorry, i hab a Delay!“. Auf der Bühne gefällt er sich in der Rolle des sympathischen Loosers, der vergeblich versucht, die optischen Problemzonen mit seinem schmalhüftigen Bass zu kaschieren. Die weiblichen Fans lieben ihn, so wie er ist, und werfen ihm statt Seidenslips Kebab und Leberkässemmerl auf die Bühne. Weil er halt gar so hungrig ausschaut. Das muss ihm Robbie Williams erst einmal nachmachen!

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  • Als Trio
     

    Ein flotter Dreier mit einer enormen musikalischen Bandbreite, der von a capella im Stil der Comedian Harmonists bis zum Swing reicht – das sind die Kaktusblüten. Robert Persché, Christa Schreiner und Martin Plass verstehen ihre Songs auf unverwechselbare Weise zu interpretieren, wobei sie gekonnt zwischen den verschiedenen Genres jonglieren. Formiert haben sie sich ursprünglich 1995 für das Stadtfest in Gleisdorf. Anfangs sangen sie ausschließlich a capella Schlager aus den 1920er-Jahren. Böse Zungen behaupten, dies wäre allerdings nicht aus künstlerischem Impetus, sondern aus wirtschaftlichen Überlegungen geschehen, weil es am nötigen Geld für Instrumente gefehlt hätte.

    Seither verbindet sie nun eine künstlerische Freundschaft, die durch einen langjährigen Aufenthalt von Christa Schreiner in Deutschland unterbrochen wurde. 2006 fanden die Kaktusblüten wieder musikalisch zueinander und blühen nun intensiver und schöner als je zuvor. So erarbeiteten sie Programme wie „Im Cabaret Vocalité“, „In achtzig Takten um die Welt“, „Swing & More“ und „Rainer Maria Rilke - Stimmen“. Vor kurzem entdeckten sie ihre Liebe zu alten Swing-Nummern, die mit pointierten Texten im Dialekt einen neuen Anstrich bekommen (haben Sie eigentlich schon den Play-Button links geklickt?). Auch dabei merkt man: Hier hat das kongeniale Trio richtig Spaß an der Sache.

    Übrigens: An der Vielzahl der Instrumente lässt sich ablesen, dass sich die ökonomische Lage der drei in den letzten Jahren drastisch verbessert hat.